Projektideen

Kommentieren Sie die Ergebnisse der vergangenen Regionalworkshops und setzen Sie die Ideen mit uns um.

Nachwuchs, Beschäftigung, Fachkräfte

Das Projekt zielt darauf ab, Nachwuchskräfte früh mit Berufen im Cluster Forst & Holz in Kontakt zu bringen.

Hierbei werden Multiplikatoren direkt aus der Zielgruppe (Peer-Learning) rekrutiert und ausgebildet, um die umweltbewusste Jugend zu informieren und zu beteiligen („Fridays for Future“-Bewegung).

Die Timber Scouts sind Botschafter für Berufe in der Forst- und Holzbranche. Sie sind selber Teil einer umweltbewussten Nachwuchsgeneration, die über Berufsfelder im Cluster informiert. Die Scouts werden durch das Netzwerk geschult und unterstützt und haben die Möglichkeit, sich aktiv an der Konzeption zu beteiligen.

Output

  • Konzept zur Rekrutierung und Ausbildung von jungen Menschen (ab ca. 15 Jahren) als Timber Scouts
  • Umsetzungs- und Roll-out Strategie
  • Netzwerk von Unterstützern

Startkapital

Das Konzept wird in anderen Branchen bereits verfolgt (z.B. Ausbildungsbotschafter) und hat daher gute Chancen, erfolgreich umgesetzt zu werden. Erste Unterstützer und potenzielle Projektpartner haben sich bereits auf dem Workshop in Olsberg gefunden.

Rahmen

Das Projekt hat das Ziel, bei den verschiedenen Betrieben der Branche ein Bewusstsein für die Bedürfnisse von morgen (teilweise auch schon heute) zu schaffen, um Auszubildende und Mitarbeitende zu finden und zu halten.

Den Betrieben sollen Verbesserungspotenziale und Lösungswege aufgezeigt werden, um ihre Attraktivität als Arbeitgeber zu steigern und im Wettbewerb um Arbeitskräfte zu bestehen.

Um diese Ziele zu erreichen, werden ein Kriterienkatalog sowie eine Checkliste zum Selbsttest für Unternehmen erarbeitet. Hierbei werden interessierte Betriebe durch einen Coach bei der Umsetzung der Kriterien unterstützt. Letztendlich werden erfolgreich umgesetzte Projekte mit einem Preis und/oder einem Gütesiegel belohnt. Betriebe, die die Kriterien eines modernen und zukunftsorientierten Arbeitgebers erfüllen, können somit gleichzeitig und mit Unterstützung von proHolz.NRW Eigenwerbung betreiben.

Output

  • Anforderungskatalog „Attraktiver Arbeitergeber“
  • Checkliste zum Selbsttest
  • Beratungscoach (Person) zur Verbesserung der Mitarbeiterorientierung im Betrieb
  • „Gütesiegel“ und Alleinstellungsmerkmal für Ausbildungsbetriebe
  • Öffentlichkeitswirksame Präsentation von Betrieben und dem Cluster, z.B. bei Preisverleihung

Startkapital

Potenzielle Unterstützer und interessierte Betriebe fanden sich bereits auf dem proHolz.NRW Workshop zusammen. Ein Kriterienkatalog kann auf Grundlage von diversen Vorbildern erstellt werden. Über das Netzwerk von proHolz kann der Bekanntheitsgrad und die Reichweite schnell erhöht werden.

Rahmen

Praktikumsangebote sind für Betriebe eine gute Möglichkeit, mit zukünftigen Arbeitnehmern in Kontakt zu treten.

Um die Betriebe bei der Umsetzung von interessanten und abwechslungsreichen Praktikumsangeboten zu unterstützen, entwickelt proHolz.NRW in Zusammenarbeit mit Bildungsinstitutionen, Verbänden und Betrieben einen Leitfaden für die Branchen im Cluster. Enthalten sind wichtige Informationen zu Ansprechpartnern, Rahmenbedingungen und Vermittlungsmöglichkeiten sowie die nötigen Vorlagen und einige Tätigkeitsbeispiele. Vor der entgültigen Umsetzung soll ein Praxistest an Schulen und Betrieben durchgeführt werden.

Output

  • Leitfaden zur Unterstützung der Betriebe bei der Organisation von Praktika
  • Checkliste zur Durchführung von Praktika
  • Mustervorlagen, bspw. für Praktikumsvertrag und Praktikumszeugnis
  • Startkapital

    Das vielfältige Angebot von Praktikumsleitfäden anderer Branchen und regionaler Bildungsinstitutionen stellt eine gute Arbeitsgrundlage dar. Der Austausch mit regionalen Ansprechpartnern und die Fokussierung auf moderne Tätigkeiten erhöhen die Erfolgschancen des Projektes.

    Rahmen

An den Ausbildungstagen öffnen die unterschiedlichen Betriebe des Clusters in einer Region ihre Tore, um sich bei Nachwuchskräften vorzustellen.

Entscheidendes Element ist die authentische Vorstellung der Berufe mit ihren modernen Tätigkeitsfeldern. Neben der Vorstellung des Arbeitsalltags von Seiten der Auszubildenden informieren die Meister und das Management über die Entwicklungschancen in der Branche. Zu diesem Zweck unterstützt proHolz.NRW die Kooperation zwischen Bildungsinstitutionen und Wirtschaft und hilft bei der Organisation der Ausbildungstage. Basierend auf dem Erfolg des ersten Events können anschließend Verbesserungsvorschläge für kommende Ausbildungstage eingebracht werden.

Output

  • Übertragbares Konzept für regionale Ausbildungstage

Startkapital

Die existierende Vernetzung der regionalen Initiativen ist Ausgangspunkt zur Bildung von Kooperationen mit Wirtschaft und Bildungsinstitutionen. Erfolgsfaktoren werden definiert über die Erfahrungen betriebsinterner „Tage der offenen Tür“ und mit den Einblicken der Bildungsinstitutionen in andere Branchen.

Rahmen


Chancen der Urbanisierung I – Bauen mit Holz

Konsolidierte Übersicht von Fachinformationen Holzbau

Die Onlineplattform gibt übersichtliche Fachinformationen zu Holzbautypen und entsprechenden Holzbauprodukten. Auf zu beachtende Vorschriften wird hingewiesen und Anwendungsbeispiele werden dargestellt. Ziel ist es, interessierte Architekten/innen, Bauverantwortliche und Behörden verständliche Hintergründe zum Baustoff Holz zu geben.

Zusätzlich zum technischen Einstieg in das Thema Holzbau bietet die Plattform Links zu weiterführenden Informationen sowie die Vermittlung von potenziellen Auftraggebern an fachkundige Personen.

Output

  • Leicht zugängliche technische Informationen
  • Vermittlung an fachkundige Personen

Startkapital

Vielzahl existierender Informationsangebote zum Holzbau, wie die Plattform dataholz.eu, der Informationsdienst Holz, regionale und nationale Clusterinitiativen, die eine breite Informationsgrundlage bieten. Das Angebot der existierenden Informationsplattform Bauen mit Holz.NRW kann als Ausgangspunkt genutzt werden.

Rahmen

Wiederbelebung der Hochschul-Praxistage

Vorträge an Hochschulen informieren über die Möglichkeiten des Holzbaus: vom Architektenentwurf über die Ingenieursplanung bis hin zur Baurealisierung. Eine gute Mischung aus theoretischen Erkenntnissen, praktischen Erfahrungen und zukünftigen Trends setzt Impulse bei den interessierten Studierenden der Architektur und Tragwerksplanung.

Eine kleine Messe bietet zusätzlichen Raum für den direkten Austausch von Forschungsgruppen und Unternehmen mit den Studierenden.

Die Hochschul-Praxistage können alternierend an verschiedenen Hochschulen stattfinden. Somit wird der Austausch zwischen den Institutionen gefördert und neue Impulse für den Holzbau gesetzt.

Output

  • Aktuelle Fachinformationen zum Holzbau
  • Vernetzung interessierter Akteure

Startkapital

Unterstützung und praktischen Bezug erhält die Hochschulveranstaltung durch den Beitrag der vielzähligen und hochqualifizierten Holzbaubetriebe sowie planenden und architekturschaffenden Institutionen in Nordrhein-Westfalen.

Rahmen

Verwirklichung eines Bauprojektes mit Strahlkraft

In Nordrhein-Westfalen wird ein Leuchtturmprojekt umgesetzt, das den Holzbau der Öffentlichkeit und Entscheidern näherbringt. Chancen dafür könnten der anstehende Neubau des Ministeriums für Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz sein oder ein Holzbauprojekt zur Regionale 2025 Südwestfalen.

Anreize für ein Leuchtturmprojekt und Folgeprojekte können über ein Förderprogramm gesetzt werden. Entsprechend werden kommunale und privatwirtschaftliche Bauherren motiviert, mit dem modernen Holzbau Emissionen zu substituieren und längerfristig Kohlenstoff zu speichern.

Output

  • Holzbau mit Strahlkraft
  • Förderprogramm

Startkapital

Die Grundlage bildet die im Dezember 2018 gegründete Expertenkommission „Bauen mit Holz“ des Ministeriums für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung. In Zusammenarbeit mit dem Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz kann ein nordrhein-westfälisches Holzbauprojekt realisiert werden.


Bioökonomie und Produktinnovationen

Potenzialdarstellung für Produkte einer laubholzbasierten Bioökonomie in NRW

Ziel ist es, anhand möglicher Produkte entsprechende Potenziale der Laubholzverwertung aufzuzeigen. Dazu analysiert eine Verwendungsstudie marktfähige Produkte der holzbasierten Bioökonomie. Entsprechend der Verwendungsmöglichkeiten werden primäre und sekundäre Rohstoffpotenziale nach Holzarten und Produkttypen aufgezeigt. Der Fokus der Studie liegt auf der Laubholzverwendung.

Output

  • Darstellung (laub-)holzbasierter Produkte
  • Abbildung regionaler und zukünftiger Stoffströme
  • Geschäftsmodelle zur Förderung der Bioökonomie in NRW

Startkapital

Die breite Bioökonomie-Forschungslandschaft in NRW bietet eine gute Grundlage für holzbasierten Produkte und Verfahren. Die anschließende Abbildung regionaler Stoffströme profitiert von zahlreichen Vorarbeiten, wie der Treibhausgasinventur, dem Landeswaldbericht NRW oder der Laubholzstudie NRW.

Rahmen

Veranschaulichung von Umsetzungsbeispielen einer holzbasierten Bioökonomie

Anhand von drei Fallbeispielen werden die Vorteile angewandter Kaskadennutzung veranschaulicht. Die Studie analysiert die technische Umsetzbarkeit, rechtliche sowie sozioökonomische Aspekte und gibt Beispiele für Geschäftsmodelle. Zielgruppe sind, neben der Politik und der Öffentlichkeit, mittelständige Unternehmen mit Innovationswille.

Die ausgearbeiteten Fallbeispiele beleuchten unterschiedliche Aspekte der für NRW relevanten Kaskadennutzung. Handlungsfelder sind die Installation einer robusten Bioraffinerie sowohl für Laub- und Nadelhölzer, die Verwendung von Kopplungsprodukten aus der Holz- und Papierindustrie sowie innovative Holzbauprodukte.

Output

  • Leuchtturm "Bioökonomie"
  • Konkret umsetzbare (Industrie-)Projekte
  • Aufzeigen von Geschäftsmodellen

Startkapital

Vielzählige Forschungseinrichtungen, Regionalinitiativen und Unternehmen in NRW befassen sich bereits mit bioökonomischen Prozessen. Projektkooperationen bieten sich bspw. zur vertikalen Integration im Holzwerkstoffkreislauf der Spanplatte, zur Energieerzeugung durch Fermentation auf einem Deponiegelände oder zur Konversion alter Industriestandorte bspw. einer Papiermühle oder der Tagebaugebiete an.

Rahmen

Erarbeitung konkreter Projekte auf interdisziplinärer Winter-/Summerschool

Ein interdisziplinäres Lehrprogramm vertieft das Interesse und Verständnis für die Wertschöpfungskette Holz. Die Teilnehmenden erarbeiten sich während Exkursionen, Vorlesungen und Gruppenarbeiten Aspekte der Produktentwicklung und Kaskadennutzung. Im Anschluss werden Projektideen mit dem Ziel entwickelt, ein Projekt zur holzbasierten Bioökonomie in NRW umzusetzen. Die Winter-/Summerschool richtet sich an internationale Studierende mit unterschiedlichen Schwerpunkten der Geistes- und Naturwissenschaften.

Das Konzept kann auch als Ringvorlesung „holzbasierte Bioökonomie“ angewendet werden. Clusterübergreifende Themenfelder schaffen ein Verständnis für Prozesse entlang der Wertschöpfungskette und der Austausch zwischen den Organisationen wird gestärkt.

Output

  • Leuchtturm "Bioökonomie"
  • Konkret umsetzbare (Industrie-)Projekte
  • Aufzeigen von Geschäftsmodellen

Startkapital

Theoretische und praktische Impulse für das Lehrprogramm können von den vielzähligen in NRW ansässigen Forschungseinrichtungen und Wirtschaftsbetrieben gegeben werden. Zusätzlich haben sich bereits Kooperationspartner mit Erfahrung in der Organisation und Durchführung interdisziplinärer Winter-/Summerschools zum Thema Umweltwirtschaft gefunden.

Rahmen


Klimawandel und regionale Rohstoffversorgung

Machbarkeitsstudie Holzbauprodukte

Holzbauprodukten wird in Zukunft, aufgrund von Sanierungsrückständen und Wohnraumbedarf, ein verstärktes Absatzpotenzial unterstellt. Um die Potenziale zu konkretisieren, wird der Bedarf möglicher Holzbauprodukte analysiert. Im Anschluss wird - in Kooperation mit der holzverarbeitenden Industrie - eine Machbarkeitsstudie zur Produktion eines modernen Holzbauproduktes, wie z. B. Hybrid- oder Dämmmaterial, durchgeführt. In der Machbarkeitsstudie wird die Verfügbarkeit des regionalen Holzaufkommens für das Holzbauprodukt bewertet und auf Grundlage des ermittelten Bedarfs ein Geschäftsmodell, eine Wettbewerberanalyse und eine Vermarktungsstrategie entwickelt.

Output

  • Bedarfsanalyse für moderne Holzbauprodukte in NRW
  • Machbarkeitsstudie für Investment in Holzbauprodukte
  • Geschäftsmodell für (kooperierende) holzverarbeitende Industrie

Startkapital

Die Machbarkeitsstudie profitiert von den Erfahrungen der in Nordrhein-Westfalen ansässigen Projektpartner aus der holzbe- und –verarbeitenden Industrie sowie entsprechender Forschungseinrichtungen. Interessierte Projektpartner sind vom Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz eingeladen, das Projekt zu unterstützen.

Rahmen

Plattform Rohholz

Eine digitale Austauschplattform für den Handel und die Logistik von Rohholz verknüpft die Teilnehmer der Wertschöpfungskette. Eine Studie erfasste den Status Quo des Datenaustausches von Holzmengen und –qualitäten zwischen Waldbesitzenden und Holzindustrie und erarbeitete ein Plattform-Konzept. Als nächster Schritt wird das erarbeitete Konzept in der Praxis umgesetzt. Mit Pilotpartnern wird der Fluss von Rohholzdaten, beginnend bei der Einschlagsplanung im Forstamt über das Aufmessen und den Abtransport aus dem Wald, bis zur Lieferung, Lagerung und Vermessung im Werk, digitalisiert und optimiert. Zusätzlich zum digitalen Austausch der Rohholzdaten, bietet die Plattform die Möglichkeit den Abtransport des Holzes durch Spediteure besser zu organisieren.

Output

  • Plattform für Rohholzerzeuger, Spediteure und Rohholzabnehmer
  • Barrierefreier und sicherer Datenfluss des Rohholzhandel
  • Optimierung der Logistikkette
  • Entwicklung eines Betreibermodells

Startkapital

Das nordrhein-westfälische Cluster.WIS Konzept ist die Grundlage der Plattform Rohholz. Mit interessierten Pilotpartnern aus dem Cluster Forst und Holz in NRW wird die Plattform getestet und implementiert.

Rahmen

Betreibermodell Holzlager

Der kalamitätsbedingte Rundholzanfall bringt die Logistikkette bereits jetzt an ihre Grenzen. Die aufgearbeiteten Mengen können nicht (zeitgerecht) abgefahren und einer wertschöpfenden Verwendung zugeführt werden. Zusätzliche Entwertung und finanzielle Verluste sind die Folge. Eine Möglichkeit die Lieferkette zeitlich zu entlasten, wäre ein Ausbau und eine Intensivierung der Lagerung von Rundholz an zentralen Lagerplätzen. In einem Pilotprojekt werden technische Rahmenbedingungen beschrieben und gemeinsam mit Akteuren der gesamten Wertschöpfungskette nach geeigneten Betreibermodellen für Holzlager in NRW gesucht.

Output

  • Status Quo der Lagerkapazität und modellhafte Berechnung des Bedarfes
  • Beschreibung der Technik Konzepte für Holzlager
  • Erarbeitung passender Betreibermodelle

Startkapital

Das Land NRW hat bereits ein Flächenkonzept für die Erweiterung der Lagerkapazität erarbeitet. Der Landesbetrieb Wald und Holz verfügt über das technische und logistische Fachwissen, um Lagerkonzepte nach dem neuesten Stand der Technik zu beschreiben.

Rahmen


Chancen der Digitalisierung

Datenaustausch zur Holzvermarktung etablieren

Die Strukturen der Holzvermarktung haben sich mit dem Rückzug des Landesbetriebs Wald und Holz aus der kooperativen Holzvermarktung für den Privat- und Kommunalwald tiefgreifend verändert. Mit der Etablierung eines Geschäftsmodells zur digitalen Rohholzvermarktung wird der direkte Austausch relevanter Daten zwischen Verkäufer, Logistiker und Einkäufer ermöglicht. Die Erarbeitung eines Workflows entlang der Holzernte- und Logistikkette zeigt Möglichkeiten digitaler Verknüpfungspunkte zum Rohholzhandel auf. In einer Praxisphase werden Kriterien zur Vorbereitung und Abwicklung eines Verkaufsvertrages definiert und der Datenaustausch über die entsprechenden Verknüpfungspunkte getestet. Im Anschluss erfolgt mit der Entwicklung eines Geschäftsmodells die technische Realisierung des digitalen Workflows.

Output

  • Standardisierte Kriterien zum Holzhandel und dessen Abrechnung
  • Datenfluss-Konzept für Holzverkäufer und Holzkäufer
  • Geschäftsmodell zum Handel von Standard- und Nischensortimenten

Startkapital

Verschiedene Holzverarbeiter, Dienstleister, Maschinenhersteller und Holzhändler haben sich bereits für eine Entwicklungsbeteiligung ausgesprochen. Wir würden uns freuen, wenn sich insbesondere weitere Waldbesitzer und Holzvermarktungsorganisationen für die Entwicklung finden. Als technischer Ausgangspunkt bietet sich, neben vorhandenen Softwarelösungen und Standards, die Rahmenvereinbarung für den Rohholzhandel an.

Rahmen

Definieren von Rahmenbedingungen für die Digitalisierung der Forstwirtschaft

Die Expertengruppe hat das Ziel, einen infrastrukturellen Rahmen für die digitale Entwicklung der Forstwirtschaft vorzugeben. Unter der Leitung des Landes Nordrhein-Westfalen erarbeitet die Expertengruppe Bedingungen, um eine sichere Datenverwendung und –kommunikation zu garantieren. Zusätzlich bewertet die Expertengruppe vorhandene Datenschnittstellen und Datenstandards, um eine Empfehlung für Softwareentwickler zugeben. Nach erfolgreicher Definition der Rahmenbedingungen, werden diese über die Expertengruppe hinaus an alle Wettbewerber kommuniziert.

Output

  • Bestandsaufnahme und Bewertung aktueller Technologien
  • Definition von Rahmenbedingungen zum Datenaustausch
  • Synchronisierung und Optimierung von Prozessen

Startkapital

Die im Rahmen des Projektes „Kompetenzzentrum Wald und Holz 4.0“ entstandene „Smart System Service Infrastructure (S3I)“ legt als Datenknoten den Grundstein für einen digitalen Datenaustausch in der Forstwirtschaft. Das Kompetenzzentrum Wald und Holz 4.0 stellt, neben dem Land NRW und zahlreichen Interessenten aus der Wirtschaft, eine Kernkompetenz in der Expertengruppe dar. Bereits gemachte Erfahrungen in anderen Regionen und Branchen unterstützt die Expertengruppe bei der Konzipierung von Rahmenbedingungen.

Rahmen

Informations- und Kommunikationsplattform zur digitalen Clusterentwicklung

Im Zentrum des Marktplatzes steht die Forstbetriebsgemeinschaft mit ihren vielfältigen Aufgaben, wie der Mitgliederverwaltung, dem Holzeinschlag, dem Jahresabschluss oder der Beantragung der direkten Förderung. Um eine Übersicht über die verschiedensten Software-Lösungen zu geben, informiert der Marktplatz über aktuelle Techniken zum Datenaustausch zwischen Waldbesitzer, Forstdienstleister, Forstbetriebsgemeinschaft, Holzeinkäufer und Spediteur. Der eintägige Marktplatz dient als Innovations- und Informationsplattform. Am Vormittag werden in Workshops Teilaspekte der Digitalisierung diskutiert. Am Nachmittag bietet eine Fachmesse die Möglichkeit, sich bei ausstellenden Software-Produzenten zu informieren. Umrahmt wird die Veranstaltung von Impulsvorträgen zu aktuellen Ergebnissen, bspw. von der Expertengruppe Digitalisierung oder dem Kuratorium für Waldarbeit und Forsttechnik.

Output

  • Informationsmesse für Software
  • Austausch zu Innovationen
  • Kommunikationsmedium für Rahmenbedingungen

Startkapital

Die Expertengruppe Digitalisierung des Landes und das Kompetenzzentrum Wald 4.0 bilden das Rückgrat der Digitalisierung im Cluster Forst und Holz in NRW. Die Akteure aus der Forst- und Holzwirtschaft sowie die Softwareentwickler formen den Marktplatz. Hierzu haben sich bereits zahlreiche Akteure gemeldet. Wir freuen uns auf Ihre Beteiligung.

Rahmen


Chancen der Urbanisierung II – Wohnen mit Holz

Zentrale Anlaufstelle zur Umsetzung von Forschungsprojekten im Cluster

Die Servicestelle gibt Auskunft über aktuelle Förderprogramme für kleine und mittelständige Unternehmen in NRW. Rahmenbedingungen sowie Informationen zur Beantragung und Durchführung der Förderprogramme werden verständlich aufgearbeitet. Unternehmen können sich mit konkreten Fragen telefonisch oder schriftlich an die Servicestelle wenden. Die Servicestelle koordiniert den Austausch zwischen interessierten Akteuren und vermittelt Forschungskooperation. Zusätzlich wirkt sie als zentrale Anlaufstelle im Cluster bestehenden Hemmnissen der Forschungsförderung entgegen.

Output

  • Übersicht der Forschungsprogramme
  • Support bei der Antragsstellung und während der Abwicklung
  • Matchmaking zwischen Wirtschaft, Netzwerken und Forschung

Startkapital

Verschiedene Akteure, z. B. der Landesbetrieb Wald und Holz oder der Informationsdienst Holz, bieten bereits eine Förderberatung an. An den existierenden Erfahrungen kann angeknüpft werden, um die Beratung mit den neuen Ressourcen weiter auszubauen.

Rahmen

Vorstellung erfolgreicher Digitalisierungsprojekte der Prozesskette

Ein Katalog stellt ausgewählte und bereits implementierte Projekte vor, um die Vorteile der Digitalisierung aufzuzeigen. Neben der Kategorisierung und Beschreibung der Projekte, quantifiziert der Katalog den unternehmerischen Vorteil der Projekte: Effizienzsteigerung, Kostensenkung, verbesserte Reichweite bzw. vermehrte Anwendungen etc. In einem periodisch wiederkehrenden Online-Format werden ausgewählte Digitalisierungsprojekte vorgestellt. So gelingt der branchenübergreifende Austausch im Cluster.

Output

  • Digitale Broschüre
  • Online-Präsentation
  • Schaffung eines Innovationsnetzwerks

Startkapital

In NRW finden sich erfolgreiche Digitalisierungsbeispiele entlang der gesamten Wertschöpfungskette. Das Zentrum Wald und Holz 4.0 ist ein optimaler Anknüpfungspunkt und Kooperationen mit dem „Innovationsradar Forst- und Holzwirtschaft“ des Kompetenznetzwerks Umweltwirtschaft.NRW sowie den Projekten der Effizienz-Agentur NRW bietet sich an.

Rahmen

Kommunikationskampagne der Region Lippe zu den vielfältigen Verwendungsmöglichkeiten von Holz

Innovative und qualitativ hochwertige Holzprodukte sind der Erfolgsgarant für das Cluster Forst und Holz. Hier nimmt unter anderem die Region Lippe, z. B. bei der Herstellung von Küchenmöbeln oder Panzerholz, eine wichtige Rolle ein. Andere Regionen in Nordrhein-Westfalen punkten z.B. mit ansprechender Mode aus Viskosefasern oder innovativen Holzbauprodukten. Das Projekt kommuniziert auf einer niederschwelligen und regionalen Ebene die Produktpalette des gesamten Clusters. Der Rohstoff Holz steht im Zentrum der Kampagne. Das Kommunikationskonzept kann anschließend als Blaupause für weiteren Regionen Nordrhein-Westfalens genutzt werden.

Output

  • Informationsveranstaltungen
  • Bürgerbeteiligungen
  • Exkursionen entlang der Wertschöpfungskette
  • Steigerung des Branchenimages

Startkapital

Die Lippe Tourismus und Marketing GmbH hat bereits ein Grobkonzept erstellt. Für die Steuerungsgruppe haben sich auf dem Workshop interessierte Unternehmen gefunden. Die Kampagne könnte durch eine Förderung der regionalen Wirtschaftsförderung unterstützt werden.

Rahmen

Digitalisierung von Waldbeständen zur Modellierung der Rohholzverfügbarkeit auf regionaler Ebene

Für ein exemplarisches Waldgebiet entsteht mithilfe moderner Inventurverfahren ein digitaler Zwilling. Der digitalisierte Wald ist ein Abbild des tatsächlichen Waldgebiets und erlaubt anhand detaillierter waldwachstumskundlicher Informationen, z. B. Baumarten, Alter, Vorrat, Waldschäden, Standortfaktoren und Klimadaten, die Entwicklung des Waldes nachzubilden. Die Ergebnisse geben Auskunft über den periodischen Anfall von Holzsortimenten und deren Qualitäten. Die Ergebnisse geben der Forst- und Holzwirtschaft eine Diskussionsgrundlage zur Baumartenwahl und waldbaulichen Praxis. Holzbe- und –verarbeitende Unternehmen können sich auf die zukünftige Verfügbarkeit von Holz und dessen Qualitäten einstellen. Nach erfolgreicher Implementierung des Projektes, kann das Modell für den Privat- und Kommunalwald ausgerollt werden.

Output

  • Übersicht zum Stand der Technik
  • Digitalisierte Abbildung eines Waldgebiets
  • Szenarien regionalen Holzaufkommens und Holzqualitäten

Startkapital

Für das Projekt hat sich bereits ein interessiertes Projektkonsortium gebildet. In der Entwicklung möchte sich das Fraunhofer Institut für Optronik, Systemtechnik und Bildauswertung engagieren. Die Praxiserprobung könnte in den Waldbeständen des Landesverbands Lippe erfolgen. Beim Ausrollen der erfolgreichen Modellierung unterstützt der Waldbauernverband NRW. Technische Anknüpfungspunkte für das Projekt bietet der „virtuelle Wald“ der RWTH Aachen.

Rahmen


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Charta für Holz