Nachwuchs, Beschäftigung, Fachkräfte

Ergebnisse und Hintergrundinformationen

Hier finden Sie alle Informationen zum ersten Regionalworkshop, 24. September 2019 in Olsberg.

Workshop-Programm [PDF, 1 MB]

Vorträge des Workshops

Ein Sprint durch die Branchen, Eva Meier-Landsberg [PDF, 2,6 MB]

Was soll ich denn mit denen? Dirk Menzel [PDF, 1 MB]


Mögliche Pilotprojekte I

Das Projekt zielt darauf ab, Nachwuchskräfte früh mit Berufen im Cluster Forst & Holz in Kontakt bringen.

Hierbei werden Multiplikatoren direkt aus der Zielgruppe (Peer-Learning) rekrutiert und ausgebildet, um die umweltbewusste Jugend zu informieren und zu beteiligen („Fridays for Future“-Bewegung).

Die Timber Scouts sind Botschafter für Berufe in der Forst- und Holzbranche. Sie sind selber Teil einer umweltbewussten Nachwuchsgeneration, die über Berufsfelder im Cluster informiert. Die Scouts werden durch das Netzwerk geschult und unterstützt und haben die Möglichkeit, sich aktiv an der Konzeption zu beteiligen.

Output

  • Konzept zur Rekrutierung und Ausbildung von jungen Menschen (ab ca. 15 Jahren) als Timber Scouts
  • Umsetzungs- und Roll-out Strategie
  • Netzwerk von Unterstützern

Startkapital

Das Konzept wird in anderen Branchen bereits verfolgt (z.B. Ausbildungsbotschafter) und hat daher gute Chancen, erfolgreich umgesetzt zu werden. Erste Unterstützer und potenzielle Projektpartner haben sich bereits auf dem Workshop in Olsberg gefunden.

Rahmen

Das Projekt hat das Ziel, bei den verschiedenen Betrieben der Branche ein Bewusstsein für die Bedürfnisse von morgen (teilweise auch schon heute) zu schaffen, um Auszubildende und Mitarbeitende zu finden und zu halten.

Den Betrieben sollen Verbesserungspotenziale und Lösungswege aufgezeigt werden, um ihre Attraktivität als Arbeitgeber zu steigern und im Wettbewerb um Arbeitskräfte zu bestehen.

Um diese Ziele zu erreichen, werden ein Kriterienkatalog sowie eine Checkliste zum Selbsttest für Unternehmen erarbeitet. Hierbei werden interessierte Betriebe durch einen Coach bei der Umsetzung der Kriterien unterstützt. Letztendlich werden erfolgreich umgesetzte Projekte mit einem Preis und/oder einem Gütesiegel belohnt. Betriebe, die die Kriterien eines modernen und zukunftsorientierten Arbeitgebers erfüllen, können somit gleichzeitig und mit Unterstützung von proHolz.NRW Eigenwerbung betreiben.

Output

  • Anforderungskatalog „Attraktiver Arbeitergeber“
  • Checkliste zum Selbsttest
  • Beratungscoach (Person) zur Verbesserung der Mitarbeiterorientierung im Betrieb
  • „Gütesiegel“ und Alleinstellungsmerkmal für Ausbildungsbetriebe
  • Öffentlichkeitswirksame Präsentation von Betrieben und dem Cluster, z.B. bei Preisverleihung

Startkapital

Potenzielle Unterstützer und interessierte Betriebe fanden sich bereits auf dem proHolz.NRW Workshop zusammen. Ein Kriterienkatalog kann auf Grundlage von diversen Vorbildern erstellt werden. Über das Netzwerk von proHolz kann der Bekanntheitsgrad und die Reichweite schnell erhöht werden.

Rahmen

Praktikumsangebote sind für Betriebe eine gute Möglichkeit, mit zukünftigen Arbeitnehmern in Kontakt zu treten.

Um die Betriebe bei der Umsetzung von interessanten und abwechslungsreichen Praktikumsangeboten zu unterstützen, entwickelt proHolz.NRW in Zusammenarbeit mit Bildungsinstitutionen, Verbänden und Betrieben einen Leitfaden für die Branchen im Cluster. Enthalten sind wichtige Informationen zu Ansprechpartnern, Rahmenbedingungen und Vermittlungsmöglichkeiten sowie die nötigen Vorlagen und einige Tätigkeitsbeispiele. Vor der entgültigen Umsetzung soll ein Praxistest an Schulen und Betrieben durchgeführt werden.

Output

  • Leitfaden zur Unterstützung der Betriebe bei der Organisation von Praktika
  • Checkliste zur Durchführung von Praktika
  • Mustervorlagen, bspw. für Praktikumsvertrag und Praktikumszeugnis
  • Startkapital

    Das vielfältige Angebot von Praktikumsleitfäden anderer Branchen und regionaler Bildungsinstitutionen stellt eine gute Arbeitsgrundlage dar. Der Austausch mit regionalen Ansprechpartnern und die Fokussierung auf moderne Tätigkeiten erhöhen die Erfolgschancen des Projektes.

    Rahmen

An den Ausbildungstagen öffnen die unterschiedlichen Betriebe des Clusters in einer Region ihre Tore, um sich bei Nachwuchskräften vorzustellen.

Entscheidendes Element ist die authentische Vorstellung der Berufe mit ihren modernen Tätigkeitsfeldern. Neben der Vorstellung des Arbeitsalltags von Seiten der Auszubildenden informieren die Meister und das Management über die Entwicklungschancen in der Branche. Zu diesem Zweck unterstützt proHolz.NRW die Kooperation zwischen Bildungsinstitutionen und Wirtschaft und hilft bei der Organisation der Ausbildungstage. Basierend auf dem Erfolg des ersten Events können anschließend Verbesserungsvorschläge für kommende Ausbildungstage eingebracht werden.

Output

  • Übertragbares Konzept für regionale Ausbildungstage

Startkapital

Die existierende Vernetzung der regionalen Initiativen ist Ausgangspunkt zur Bildung von Kooperationen mit Wirtschaft und Bildungsinstitutionen. Erfolgsfaktoren werden definiert über die Erfahrungen betriebsinterner „Tage der offenen Tür“ und mit den Einblicken der Bildungsinstitutionen in andere Branchen.

Rahmen


Kommentieren Sie die Projektvorschläge:

 

Charta für Holz